Posted on 10 Juni, 2014 · Posted in Alle

Das SURFLINGO: Kenne die verschiedenen Bestandteile deines Surfboards, um noch besser auf deinen nächsten Surfurlaub Kanaren vorbereitet zu sein

Planst du einen Surfurlaub Kanaren mit unserer Surfschule Gran Canaria zu machen?
Diese Ausgabe des “Big Surfing 101” wird dir einen Überblick über alle wichtigen Komponenten deines Surfbretts geben, um vorbereitet zu sein auf das Surfen in Gran Canaria. Du wirst erfahren woraus dein Surfboard besteht, die Funktion eines jeden Elements deines Surfboards und wie das Surfen durch diese beeinflusst wird. Lerne dazu, um besser zu surfen

Surfcamp Las Palmas de Gran Canaria präsentiert dir die 3. Ausgabe unseres “Big Surfing 101”. In den nächsten Ausgaben wird dich das Surfcamp Las Palmas auf die wichtigen Dinge vorbereiten, über die du bescheid wissen solltest vor deinem nächsten Surfurlaub Kanaren. In dieser Ausgabe: Die verschiedenen Bestandteile eines Surfboards.
Wenn du deinen nächsten Surfurlaub Kanaren in Gran Canaria verbringst, solltest du einiges grundlegendes Wissen mitbringen über die Teile deines Surfboards. Zusätzlich zu der Form des Surfboards spielen besonders 6 weitere Charakteristika an deinem Surfbrett eine wichtige Rolle: Rockerline, Nose, Tail, Bottom, Rails und Fins. Schauen wir uns diese Bestandteile einmal im Einzelnen genauer an.

1.) Die Rockerline
Wenn dein Surfboard mit der Seite auf der du stehst, dem Deck, nach oben gerichtet im Sand von Gran Canaria liegt, kann man die Beugung vom vorderen Ende, die Nose, zum hinteren Ende, das Tail, erkennen. Dieses kurvige Profil des Surfboards nennt man Rockline, wobei man diese Linie in drei Teile einteilt, den Noserocker, den Mittelteilrocker, und den Tailkick. Alle drei Sektionen beeinflussen das Surfboards in den einzelnen Wellentypen. Hat dein Surfbrett einen deutlich ersichtlichen Rocker? Dann wirst du einfacher Steep Drops, das Abfahren besonders steiler Teile von Wellen, machen können. Außerdem vereinfacht es das Vollziehen von sehr engen Wendungen. Aber eine starke Rockline verlangsamt auch das Board und lässt dich nur mit viel Kraft beim paddeln voran kommen. Andererseits kannst du beim surfen Gran Canaria mit einem geringeren Rocker Board schneller fahren und einfacher voran kommen beim Paddeln, da das Surfboard geradezu durch das Wasser gleitet. Mit einem Surfboard dieser Art in deinem Surfurlaub Kanaren wird es auf jeden Fall einfacher die Richtung auf deinem Board beizubehalten, du verlierst dabei jedoch auch etwas Wendigkeit mit deinem Surfbrett.

2.) Die Nose
Im Gegensatz zum wahren Leben kann man sich in der Welt des Surfens selbst aussuchen, welche Art von Nase man gerne hätte. Jedoch ist nicht jede Nase gleich, genau wie im echten Leben. Die beim surfen sogenannte Nose beeinflusst dazu noch das zusammentreffen mit einer Welle und das Paddeln, weshalb die Nose einen großen Einfluss auf surfen Gran Canaria hat.
Egal wo du surfst, auch beim Surfen Gran Canaria, wirst du einer sehr bekannten Nose besonders oft begegnen, der runden Malibu Nose und der gepunkteten Nose eines Shortboards, ein kleines Surfboard. Bretter mit einer runden Nose machen es einfacher zu paddeln und gleiten, verkomplizieren dabei jedoch das Wenden, den Turn, auf einem Surfboard und macht dazu noch den Duck Dive, das Tauchen mit dem Surfbrett unter einer Welle hindurch, so gut wie unmöglich. Es vereinfacht aber den Einstieg in den Surfsport, da es mehr Stabilität auf dem Board bietet. Pointed und Narrow Noses andererseits sind nicht besonders für den Einstieg geeignet und erschweren noch dazu das nehmen einer Welle, weshalb man damit besonders gutes Timing braucht. Surfen in Gran Canaria mit einer Narrow Nose, einer spitz zulaufenden Nose, vereinfacht das Wenden mit dem Surfbrett und macht durch das geringe Volumen den Duck Dive einfacher. Ein Narrow Surfboard kann jedoch ein extrem gefährliches Board sein, auch für andere Surfer, wegen seiner scharfen Nose. Diese sollte man deshalb mit einem sogenannten Noseguard, einem Schutz über der Spitze, bedecken.

3.) Der Tail
Der Tail ist das hintere Ende des Surfboards an dem Bereich die Fins, die kleinen Finnen, angebracht sind. Die Konstruktion beeinflusst ebenfalls das Surfen Gran Canaria mit deinem Surfboard.
Im Allgemeinen kann man mit einem weitem Tail einfacher Wellen bekommen, da es sich mit der Welle emporhebt und einen schnelleren Start bringt. Spitzer zulaufende Tails wiederum bieten mehr Kontrolle auf sehr steilen Wellen. Die meisten Tails dieser Art sind Square-, Squash,-Pin-, Round und Swallowtails. Die wesentlichen Tailformen, die du sehen wirst bei deinem Surfurlaub Kanaren sind die Square- und Squashtails, welche beide flach am unteren Teil sind. Wenn du dir das Tail eines Surfboards genauer anschaust wirst du zwei weitere Dinge bemerken: Die Leash und die Traction Pads. Die Leash ist ein elastisches Seil, um das Surfboard immer mit dem Surfer zusammen zu halten, besonders wenn man vom Surfbrett fällt. Das Seil sollte mindestens so lang wie das Surfboard sein oder sogar etwas länger. Das eine Ende muss an deinen hinteren Standfuss auf dem Surfbrett befestigt sein, wobei das andere Ende an einer Vorrichtung am Tail des Surfboards fixiert wird, dem sogenannten Leash Plug. Die Traction Pads sind kleine Felder auf dem Ende des Decks bestehend aus Polyurethan. Diese verhelfen dir zu mehr Halt deiner Füße und helfen dir die richtige Position deiner Füße zu finden.

4.) Die Bottom Kontur
Wenn jemand während deines Surfurlaubs Kanaren über die Bottom Kontur spricht, dann meint er damit die Form des Umriss’ der Unterseite eines Surfboards, welcher das Wasser welches dein Surfboard oberhalb der Oberfläche trägt beeinflusst. Die Bottom Kontur trägt einen Teil bei der Kontrolle des Surfboards und dessen Wendigkeit bei. Die verschiedenen Variaten sind fast grenzenlos, dennoch kann man diese in drei grundlegend unterschiedliche Bottom Konturen einteilen: Flat, also Flach, Konkav, Konvex oder “V” Unterseite.
Surfen in Gran Canaria mit einer Flat Bottom Kontur wird dein Board wendiger machen, aber dafür auch oft langsamer. Mit einem V-Bottom-Board wirst du dich besser durch den Wellengang bewegen können. Ein Konkaver Bottom ist wiederum das absolute Gegenteil eines V-Bottoms und ist predestiniert für sehr schnelle und wendige Fahrten. Das Konzept eines konkaven Bottoms ist, dass das Surfboard sich besser aus dem Wasser erhebt.

5.) Die Rails
Rails sind die beiden äußeren Kanten vom Surfboard, welche das Deck und den Bottom von einander trennen. Die Wendigkeit, die Möglichkeit in einer Tube, einer Welle die einen Tunnel bildet, zu surfen und die Schnelligkeit des Surfboards hängen größtenteils mit der Form der Rails zusammen. Wenn du mehr in großen, schnellen und steilen Wellen surfst während deines Surfurlaub Kanaren, wäre scharfe und tief liegende Rails besser für dich, denn umso stärker die Rails spitz zulaufen, desto schnellere und engere Turns kannst du machen. Andererseits gibt es runde und weich zulaufender Rails, welche keine direkt definierten Ecken haben und benutzt werden sollten, wenn du langsamere Wellen surfst beim surfen Gran Canaria. Umso weicher die Rails, desto einfacher wirst du auf der Welle in einer Spur bleiben können. Um deine Rails vor dem Druck zu schützen, den das Wasser auf dein Surfboard ausübt, ist es besser die Rails mit sogenannten Railsavern zu schützen, die an dem Seil der Leash befestigt werden sollten.

6.) Die Fins
Die Surfboardfinnen sind die Motoren deines Surfboards, die garantieren, dass sich dein Surfboard auch forwärts bewegt. Sie geben den möglichen Wendungsradius vor, sorgen für den Antrieb und die gesamte Leistung die du mit deinem Surfboard beim surfen in Gran Canaria erreichen kannst. Im Allgemeinen musst du zwischen verglasten und entfernbaren Fins entscheiden. Die meisten Surfboards sind mit abnehmbaren Fins gebaut. Mit dieser Methode können die Finnen jederzeit ausgewechselt werden und es können verschiedene Arten ausprobiert werden und das Surfbrett kann so zu jeder Wellenart beim Surfen Gran Canaria angepasst werden. Noch dazu wird das Transportieren des Surfboards auf diese Weise einfacher. Es gibt fünf verschiedene Arten von Montagen der Finnen. Typisch sind Single Fins (Einzelfinnen), Twin Fins (Zwei Finnen), Tri Fins (drei Finnen), Quad Fins (vier Finnen) und nicht so oft verwendet das Five Fin-Setup (fünf Finnen), wobei alle andere Charakteristika aufweisen.
Die meisten Boards haben drei Finnen, die sogenannten Thruster. Dieser Aufbau hat eine lange mittlere Finne und zwei kleinere seitliche Finnen, die Tracker-Fins, welche Flach auf der Innenseite sind, um den Antrieb verbessern und die Möglichkeit das Surfboard einfach zu wenden. Heutzutage werden Single Fins meist nur noch an klassischen Longboards verwendet. Diese bieten mehr Sabilität und Kontrolle über das Board, jedoch leidet die Schnelligkeit und Leistung des Boards darunter. Twin-Fin Surfboards sind schwerer zu kontrollieren in großen Wellen, bieten aber gute Maneuvrierbarkeit bei kleineren Wellen.

Jetzt weißt du hoffentlich, welches Surfboard das Richtige für dich sein wird bei deinem nächsten Surfurlaub Kanaren im Surfcamp Las Palmas. Jetzt, da du dich mit den einzelnen Teilen des Surfboards auskennst, musst du nur noch etwas mehr über die Form des eigentlichen Bretts erfahren, um dir das perfekte Surfboard aussuchen zu können. Mehr zu diesem Thema in der nächsten Ausgabe des Big Surfing 101.

Live is a Beach, Hang loose and check out next edition “SURFING 101 Part 4

Surf Camp Las Palmas